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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeines

1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen präzisieren die Vertragsinhalte zwischen der FernSegelschule (nachfolgend Anbieter genannt) und dem/den jeweiligen Kunden.

2. Es kommen die AGB zur Anwendung, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig sind.

3. Sollten ein oder mehrere Vertragsbestandteile nicht rechtmäßig sein, so berührt dies den Vertrag in Gänze nicht.

4. Sollte eine Bestimmung des Fernunterrichtsvertrags Regelungen dieser AGB widersprechen, so haben die Bestimmungen des Fernunterrichtsvertrags Vorrang.

5. Erfüllungsort ist Korschenbroich. Gerichtstand ist Neuss.

6. Eine Haftung des Anbieters oder einer/einem seiner Beauftragten besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

7. Die Höhe der Haftung wird -sofern gerechtfertigt- auf maximal dem dreifachen des Törn- oder Lehrgangspreises pro Person beschränkt.

8. Eine Rückerstattung/Verrechnung von Zahlungen für durch den Kunden nicht in Anspruch genommene Leistungen erfolgt nicht - auch nicht teilweise.

9. Der Anbieter erbringt Leistungen ausschließlich aufgrund schriftlicher Vereinbarungen (Vertrag). Mündliche Absprachen sind nichtig. Vereinbarungen aufgrund von schriftliche Anfragen/Buchungen werden erst mit der schriftlichen Bestätigung rechtswirksam.

10. Der Anbieter erbringt keine Reisen im Sinne der §§ 651a ff. BGB, sondern Spezialtrainings zum Erwerb rechtlicher und technischer Fähigkeiten zum eigenständigen Führen von Yachten.

11. Zur Sicherung eigener Aufwendungen für An- und Abreise zu Leistungen des Anbieters bzw. der Leistungen selbst, trägt der Kunde selbst Verantwortung. Es steht ihm frei, entsprechende Versicherungen (z.B. Reiserücktrittskostenversicherungen) abzuschließen.

12. Alle im Zusammenhang mit Prüfungen entstehenden Kosten trägt ausschließlich der Kunde.

Ausbildungssegeln

1. Der vom Anbieter eingesetzte Schiffsführer trägt die Verantwortung über Schiff und Besatzung. Seinen Anweisungen sind uneingeschränkt Folge zu leisten.

2. Interessenten für Segeltörns setzen den Anbieter spätestens zum Zeitpunkt der Anmeldung über Erkrankungen, die im Verlauf eines Törns zur eigenen Gefährdung oder zu Gefahren für die Sicherheit des Schiffsbetriebs führen könnten, in Kenntnis.

3. Für die Einhaltung der pünktlichen Anreise trägt der Kunde die alleinige Verantwortung. Sollte er bis zum genannten spätesten Zeitpunkt des Anbordgehens nicht anwesend sein, so kann der Schiffsführer nach einer angemessenen Wartezeit den Törn ohne den Kunden beginnen.

Der Kunde hat die Möglichkeit in Absprache mit dem Schiffsführer an einem vorgesehenen Zwischenhalt zuzusteigen. Er trägt aber die dadurch entstandenen Kosten selbst. Eine Rückerstattung des Törnpreises oder eine Verrechnung mit anderen Leistungen - auch teilweise- findet nicht statt.

4. Der Anbieter plant einen Törn hinsichtlich der Stopps/Zwischenstopps und der zeitlichen Verläufe mit höchster Sorgfalt. Davon abgewichen wird nur aufgrund höherer Gewalt (Wettereinflüsse, technische Gründe o.ä. unvorhersehbare Einflüsse).

5. Sollte ein Törn aufgrund höherer Gewalt (siehe Nr. 4.) nicht begonnen oder nicht wie vorgesehen fortgesetzt oder beendet werden können, hat der Kunde kein Recht auf Rückzahlung des Törnpreises oder der Verrechnung mit anderen Leistungen - auch nicht anteilig.

6. Für die Durchführung eines Törns ist eine bestimmte Mindestbelegung erforderlich. Wird diese nicht erreicht, kann der Anbieter den Törn absagen. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Weitere Ansprüche gegen den Anbieter entstehen nicht.

7. Tritt ein Kunde nach bestätigter Anmeldung/Buchung von einem Törn zurück, werden pauschale Stornokosten bzw. Entschädigungen berechnet. Diese sind:

-Rücktritt bis zum 30. Tag vor Leistungsbeginn 50% des vereinbarten Gesamtentgelts

-Rücktritt zwischen dem 29. und 15. Tag vor Leistungsbeginn 75% des vereinbarten Gesamtentgelts

-Rücktritt ab dem 14. Tag vor Leistungsbeginn 95% des vereinbarten Gesamtentgelts.

8. Zahlungstermine für gebuchte Törns: Zwei Drittel des vereinbarten Preises mit Eingang der Buchungsbestätigung; Ein Drittel spätestens 4 Wochen vor Beginn des Törns.

9. Die Crew eines Schiffes ist eine Risikogemeinschaft. Sie haftet gegenüber Dritten gemeinsam für Schäden, die bei Tätigkeiten, die üblicherweise nur in Gruppenarbeit durchgeführt werden können (z.B. Wenden, Halsen, Ankern etc.), entstanden sind. Das gleiche gilt für Schäden, deren Verursacher nicht festgestellt werden kann.

Schäden, die ausschließlich durch Einzelne verursacht worden sind, sind von den jeweiligen Verursachern alleine zu tragen. Das gleiche gilt für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden, die bei Gruppenarbeiten gem. Satz 1 entstanden sind.

Teilnehmer eines Törns verzichten gegeneinander auf die Einrede der gesamtschuldnerischen Haftung für Personen- und/oder Sachschäden.

10. Zu Beginn eines Törn wird durch die Kunden eine Bordkasse eingerichtet. Aus dieser Kasse werden Kosten für Treibstoff, Gas, Hafengebühren, Verpflegung etc. bestritten. Der Schiffsführer ist von der Zuzahlung befreit, wird aber aus der Bordkasse mitverpflegt.

11. Soweit es der Anbieter ermöglicht, dass amtliche Prüfungen abgenommen werden, erfolgen die damit im Zusammenhang stehenden Leistungen des Anbieters (Anmeldungen, Terminabsprachen etc.) freiwillig und unentgeltlich. Ein Anspruch hieraus gegenüber dem Anbieter entsteht nicht. Dies gilt insbesondere für amtliche Gebühren, die z.B. wg. Nichtteilnahme an einer Prüfung oder nicht zustande gekommener Prüfungen verfallen sind o.ä.

Stand: 1.1.2010

FernSegelschule
info@fernsegelschule.de