AGB

  

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

 

 

Allgemeines

 

 

1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen präzisieren die Vertragsinhalte zwischen Waffenlehrgang Hans Jürgen Marker (nachfolgend Anbieter genannt) und dem/den jeweiligen Kunden.

 

 

2. Es kommen die AGB zur Anwendung, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig sind.

 

 

3. Sollten ein oder mehrere Vertragsbestandteile nicht rechtmäßig sein, so berührt dies den Vertrag in Gänze nicht.

 

 

4. Sollte eine Bestimmung des Ausbildungsvertrags, der mit Buchung eines Lehrgangs zustande kommt, Regelungen dieser AGB widersprechen, so haben die Bestimmungen des Ausbildungsvertrags Vorrang.

 

 

5. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Neuburg an der Donau.

 

 

6. Eine Haftung des Anbieters oder einer/einem seiner Beauftragten besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

 

7. Die Höhe der Haftung wird -sofern gerechtfertigt- auf maximal dem dreifachen des Lehrgangspreises pro Person beschränkt.

 

 

8. Eine Rückerstattung/Verrechnung von Zahlungen für durch den Kunden nicht in Anspruch genommene Leistungen erfolgt nicht - auch nicht teilweise.

 

 

9. Der Anbieter erbringt Leistungen ausschließlich aufgrund schriftlicher Vereinbarungen (Vertrag). Mündliche Absprachen sind nichtig. Vereinbarungen aufgrund von schriftlichen Anfragen/Buchungen werden erst mit der schriftlichen Bestätigung rechtswirksam.

 

 

10. Der Anbieter erbringt eine Ausbildung, ggf. mit Schießtraining, zum Erwerb rechtlicher und technischer Fähigkeiten beim Umgang mit Waffen.

 

 

11. Zur Sicherung eigener Aufwendungen für An- und Abreise zu Leistungen des Anbieters bzw. der Leistungen selbst, trägt der Kunde selbst Verantwortung. Es steht ihm frei, entsprechende Versicherungen (z.B. Reiserücktrittskostenversicherungen) abzuschließen.

 

 

12. Alle im Zusammenhang mit Prüfungen entstehenden Kosten trägt ausschließlich der Kunde.

 

 

Schulungsbetrieb

 

 

1. Die vom Anbieter eingesetzten Referenten bzw. Übungsleiter tragen die Verantwortung für den störungsfreien Verlauf der Schulung sowie des Schulschießens. Ihren Anweisungen sind uneingeschränkt Folge zu leisten.

 

 

2. Interessenten für Schulungsmaßnahmen setzen den Anbieter spätestens zum Zeitpunkt der Anmeldung über Erkrankungen, die im Verlauf der Ausbildung zur eigenen Gefährdung oder zu Gefahren für die Sicherheit anderer Lehrgangsteilnehmer oder des Ausbildungspersonals führen könnten, in Kenntnis.

 

 

3. Für die Einhaltung der pünktlichen Anreise trägt der Kunde die alleinige Verantwortung. Sollte er bis zum genannten Beginn der Schulungsmaßnahme nicht anwesend sein, so kann der Lehrgangsleiter oder dessen Vertreter Schiffsführer nach einer angemessenen Wartezeit den Lehrgang ohne den Kunden beginnen.

 

Der Kunde hat die Möglichkeit in Absprache mit dem Lehrgangsleiter die Schulungsmaßnahme jederzeit abzubrechen. Er trägt aber die dadurch entstandenen Kosten selbst. Eine Rückerstattung des Preises für die Schulung oder eine Verrechnung mit anderen Leistungen - auch teilweise- findet nicht statt.

 

 

4. Der Anbieter plant die Schulungsmaßnahme zeitlichen Verläufe mit höchster Sorgfalt. Davon abgewichen wird nur aufgrund höherer Gewalt (bei der Schießausbildung z.B. Wettereinflüsse, technische Gründe o.ä. unvorhersehbare Einflüsse).

 

 

5. Sollte die Schulungsmaßnahme oder Teile davon aufgrund höherer Gewalt (siehe Nr. 4.) nicht begonnen oder nicht wie vorgesehen fortgesetzt oder beendet werden können, hat der Kunde kein Recht auf Rückzahlung des Preises für die Schulungsmaßnahme oder der Verrechnung mit anderen Leistungen - auch nicht anteilig.

 

 

6. Für die Durchführung einer Schulungsmaßnahme ist eine bestimmte Mindestbelegung erforderlich. Wird diese nicht erreicht, kann der Anbieter die Schulung absagen. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Weitere Ansprüche gegen den Anbieter entstehen nicht.

 

 

7. Tritt ein Kunde nach bestätigter Anmeldung/Buchung von einer Schulungsmaßnahme zurück, werden pauschale Stornokosten bzw. Entschädigungen berechnet. Diese sind:

 

-Rücktritt bis zum 30. Tag vor Leistungsbeginn 50% des vereinbarten Gesamtentgelts

 

-Rücktritt zwischen dem 29. und 15. Tag vor Leistungsbeginn 75% des vereinbarten   Gesamtentgelts

 

-Rücktritt ab dem 14. Tag vor Leistungsbeginn 95% des vereinbarten Gesamtentgelts.

 

 

8. Zahlungstermine für gebuchte Schulungsmaßnahmen: Zwei Drittel des vereinbarten Preises mit Eingang der Buchungsbestätigung; Ein Drittel spätestens 4 Wochen vor Beginn der Schulung.

 

 

9. Soweit es der Anbieter ermöglicht, dass staatliche Prüfungen abgenommen werden, erfolgen die damit im Zusammenhang stehenden Leistungen des Anbieters (Anmeldungen, Terminabsprachen etc.) freiwillig und unentgeltlich. Ein Anspruch hieraus gegenüber dem Anbieter entsteht nicht. Dies gilt insbesondere für amtlich erhobene Gebühren und Auslagen, die z.B. wg. Nichtteilnahme an einer Prüfung oder nicht zustande gekommener Prüfungen verfallen sind o.ä.

 

 

Stand: 1.8.2021